HSG-Aufnahmetest: Inhalte, Aufbau und Ablauf im Überblick
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Wer sich das erste Mal mit dem HSG-Aufnahmetest beschäftigt, sucht meistens nach einem Stoffplan und findet keinen. Das liegt daran, dass die Universität St. Gallen kein auswendig gelerntes Schulwissen abfragt. Der Test ist fähigkeitsorientiert: Er misst Denkvermögen und Problemlösungsfähigkeit unter Zeitdruck.
Das heißt aber nicht, dass man sich nicht vorbereiten könnte. Die Aufgabentypen wiederholen sich, die mathematischen Werkzeuge sind überschaubar, und die logischen Fallen folgen einem erkennbaren Muster. Dieser Artikel zeigt, woraus das Verfahren derzeit besteht und welche Inhalte in den beiden Testteilen vorkommen.
Das Auswahlverfahren auf einen Blick
Bewerberinnen und Bewerber mit einem anerkannten ausländischen Vorbildungsausweis durchlaufen das HSG-Auswahlverfahren. Entscheidend ist am Ende eine Rangliste: Die Studienplätze gehen an diejenigen mit den besten Bewertungen. Bisher gab es zwei Stufen, laut HSG wird das Video-Interview derzeit aber nicht durchgeführt (Stand 5. November 2026).
Wichtig für alle, die auf ihr Zeugnis hoffen: Auch hervorragende Schulnoten ersetzen den Test nicht. Die Rangierung erfolgt ausschließlich über das Ergebnis im Auswahlverfahren. Ein deutsches Abitur wird zwar grundsätzlich anerkannt und es gibt keinen NC – zum Eignungstest muss man trotzdem antreten.
Über den Autor
Paul Jung studiert an der Universität St. Gallen (HSG) und hat den HSG-Aufnahmetest 2024 unter den besten 4 % bestanden. Er hat LernVia 2025 zusammen mit Tom Schwarte gegründet, der an der London School of Economics studiert. Bei LernVia arbeiten Studierende mit, die das Auswahlverfahren ihrer Hochschule selbst durchlaufen haben.